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Ausschlagung einer Erbschaft

Was ist eine Ausschlagung?

Als Ausschlagung bezeichnet man die Ablehnung des Nachlasses einer/eines Verstorbenen. Der Nachlass (oft auch als "die Erbschaft" bezeichnet) umfasst nicht nur vorhandenes Vermögen, sondern auch alle Verbindlichkeiten und andere Rechte und Pflichten. Wenn das Erbe nicht ausgeschlagen wird, nehmen Sie die Erbschaft nach Ablauf gesetzlich festgelegter Fristen an.

In welcher Form muss die Ausschlagung erklärt werden?

Die Ausschlagung muss gegenüber dem Nachlassgericht oder einem Notar ausdrücklich erklärt werden. Zuständiges Nachlassgericht ist das Amtsgericht des letzten gewöhnlichen Aufenthalts des/der Verstorbenen. Sie können die Ausschlagung auch bei Ihrem Amtsgericht am Wohnort erklären.

In welcher Frist muss die Ausschlagung erklärt werden?

Die Ausschlagung muss innerhalb einer Frist von sechs Wochen ab Kenntnis über den Anfall der Erbschaft erklärt werden.

Hand blättert in Papier  

Erreichbarkeit des Nachlassgerichts

Aufgrund von starkem Publikumsverkehr kann es zu Einschränkungen bei der telefonischen Erreichbarkeit des Nachlassgerichts kommen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Alternativ können Sie Ihr Anliegen per Fax oder auf dem Postweg an uns richten.

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